Falknerbesuch

Highlight in diesem Kindergartenhalbjahr stellte der Besuch der beiden Falkner Marco und Robert von Naturerlebnis Greifvogel dar. Mit dabei hatten sie zwei Frettchen, die kleine Eule George, den großen Uhu Hugo, den Falken Borcas und die beiden Wüstenbussarde Luke und Ebby.

Diese imposanten Vögel einfach nur in Ruhe aus der Nähe betrachten zu können, wäre alleine schon etwas Besonderes gewesen und so standen Kinder und Erwachsene auch erstmal ehrfürchtig vor der Gruppe an Tieren die da so ruhig auf ihren Ständern hockten. Und nach einer kleinen Einführung bei der die Zwerge unter Anderem lernten was „schmelzen“ bedeutet ging es dann auch sofort los und Luke durfte zeigen was er kann. Mit „Chicken Nuggets  in gelber Verpackung“ von den Kindern gelockt flog er (fast) unermüdlich von einer Hand zur nächsten. Die Mädels zeigten dabei ihren Mut und standen jeweils als erste in der Schlange um den Bussard zu rufen und ihm einen Landeplatz zu bieten, aber nach und nach trauten sich auch immer mehr Jungs und ganz kleine Waldzwerg. Auch Eltern und Erzieher konnten sich die Gelegenheit einmal in den Falknerhandschuh schlüpfen zu dürfen nicht entgehen lassen. Wie unglaublich schnell und leise so ein Mäusebussard fliegt! Als Luke genug von Kindern und Küken hatte, durfte Hugo gehalten, gefüttert und gestreichelt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Uhu mit über 60cm Körpergröße auch nur halb so klein wie die größten Waldzwerge ist. Die Kinder lernten schnell, dass Hugo sich zwischendurch mal Platz machen muss und auch, dass man ihm das Essen an die Tasthaare halten muss beim Füttern. Behutsam streichelten sie die Federn nur mit dem Strich und auch der „kleine“ George wurde auf diese Weise umsorgt. Beim Falken Borcas dann zeigten sich die Kinder dann nochmal ganz konzentriert. Der Falkner erklärte, dass Falken viel mehr natürliche Feinde haben, deshalb sind sie entsprechend nervös und wachsam. Aber die Kinder schafften es den schweren Vogel zu halten und dabei ganz ruhig und leise zu sein und immer sehr vorsichtig in den Handschuh zu schlüpfen. Bei den Frettchen schließlich ging es dann nochmal spielerischer zu. Der bewegte Frettchenmann Hans konnten gestreichelt und beschnuppert werden. Auch wenn seine Anwesenheit schon aus der Entfernung zu riechen war stellten alle beim hautnahen Schnuppertest erstaunt fest: Frettchen riechen tatsächlich nach Honig!

So klang ein spannender Vormittag langsam aus. Aber abgeschlossen war er damit noch nicht. Zuhause gab es soviel zu berichten, schließlich kann noch lange nicht jeder von sich behaupten den Herrschern der Lüfte so nah gewesen zu sein. Dieser Tag wird lange nachklingen.