Sand, Kies, Steine und mehr… Oder: Wie wird eigentlich Beton gemacht?

 

Diese Frage stellten sich die Waldzwerge im Rahmen der Arbeiten zum Bau der neuen Blockhütte auf dem Waldkindergartengelände. Die Blockhütte sollte nämlich ein Beton-Fundament erhalten. Um der Frage auf den Grund zu gehen, machten sich die Vorschul- und die Abenteuerkinder am 9. März gemeinsam mit Beate und Karin auf, das CEMEX-Kieswerk in Kaarst zu besuchen.

Am Eingang des Kieswerks erhielten die acht Zwerge zunächst die richtige Sicherheitskleidung: Leuchtend orange Warnwesten, Helme, die erst einmal auf die richtige Größe eingestellt wurden und Sicherheitsbrillen, für die sich einige Näschen als zu klein erwiesen.

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So ausgerüstet wurde sie vom Kieswerksleiter Michael Müller begrüßt, der nach eindringlichen Sicherheitshinweisen – immer Blickkontakt mit den Fahrern der riesigen Lastern und Radladern suchen! – die Führung übernahm. Nach einem kurzen Fußmarsch – immer vorbei an den großen Förderbändern – erreichten sie den Altsee. Am Ufer konnten im Kies die Führstücksbrote ausgepackt werden. Während des Frühstücks beschrieb Herr Müller anschaulich, wie die Eiszeit und der frühere Rheinverlauf die vielen runden Kieselsteine nach Kaarst brachten.

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Vorbei an riesigen Sand- und Kiesbergen und weiteren Förderbändern ging es nach dem Frühstück dann zum Abbau-Bagger.

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Fasziniert beobachteten die Waldkinder wie der große Bagger 30m tief in den See fährt, um vom Grund die Steine zu gewinnen.

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An der großen Vorhalde kamen dann die mitgebrachten Siebe zum Einsatz.

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Herr Müller erklärte die Sortierung in große, mittlere, kleine Steine und Sand. Er zeigte den Zwergen, dass zu große Steine in einen Steinbrecher kommen und demonstrierte den Unterschied zwischen den runden ungebrochenen und den eckigen nachgebrochenen Steinen. Den Erziehern erklärte er auch die unterschiedlichen Steinarten, die hier zu finden sind: überwiegend Sandstein und Quarze.

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Nach dem Sieben folgten die Kinder den Weg, den die Steine von der Vorhalde aus nehmen und gelangten zu der Siebmaschine. Nun durften die kleinen Zwerge in zwei Gruppen auf die große Siebmaschine steigen und zusehen, wie die Steine gewaschen, mit verschiedenen Sieben nach Größen sortiert und über Förderbänder auf getrennte Produkthalden gebracht werden.

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Zuletzt wird auch der Sand gewaschen und getrocknet und per Förderband auf Halde gebracht. Immer wieder konnten die Zwerge den Abtransport der riesigen LKW mit Sand beobachten. Selbstverständlich durften die Kinder auch den Riesen-Radlader aus der Nähe sehen.

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Abschließend wurde beim nahen Betonwerk erklärt, dass neben Sand, Kies und Wasser noch ein "Klebstoff"  – nämlich der Zement – nötig ist, um den Beton herzustellen.

Begeistert kehrten die Waldkindergartenkinder zurück – in ihren Taschen die schönsten Exemplare der Kieselsteine!

Am darauf folgenden Montag, den12. März, trafen sich dann die Waldzwerge bereits um 8 Uhr morgens am Waldkindergartengelände, um zuzuschauen, wie der CEMEX-Fahrmischer den Beton für das Fundament für die neue Blockhütte anliefert. Zur Vorbereitung hatte die Baufirma den Zaun des Kindergartens abgebaut, damit der CEMEX Fahrmischer rückwärts an die Baustellen setzen konnte. Der Beton wurde noch einmal durchgemischt, und dann durch ein langes Rohr aus dem Fahrmischer in die Baustelle gepumpt. Die Waldzwerge staunten nicht schlecht, wie viel Beton aus dem großen Fahrmischer kam. Fast die gesamte Bodenplatte konnte mit der ersten Lieferung betoniert werden. Bevor der Fahrer zum Werk zurückfuhr, um die zweite Lieferung zu holen, gab es noch schnell ein Erinnerungsfoto mit dem Fahrer des CEMEX Fahrmischers. Schließlich wartete auch an diesem Montag der Wald auf die kleinen Waldzwerge ….

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