Tierisches Sommerfest

 

Auf einer lustigen, bunt ausgemalten Einladung verkündete ein Nilpferd-Maul, dass die Waldzwerge für den 29. Juni 2012 ab 17 Uhr zum „tierischen Sommerfest“ einladen. So fanden sich an diesem Freitag Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Verwandte pünktlich auf dem Waldkindergartengelände ein und wurden bereits am Eingang mit einer Tafel „Willkommen am Wasserloch“ begrüßt. Sollte sich dies auf den vorhergesagten Regen beziehen?

Aufgrund der schlechten Wetteraussichten wurde nun erstmalig der überdachte Bereich der neuen Blockhütte genutzt, der kurzerhand als Bühne fungierte und sich in ein „Wasserloch“ verwandelt hatte. Die zahlreich erschienen Gäste – die ja meist „wasserscheuer“ sind als die Waldzwerge – konnten unter dem gespannten Tarp Platz nehmen und so auch den kurzen Regenschauer trocken überstehen.

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Nach den (fast) ganz geheimen dreiwöchigen Proben wartete das Publikum gespannt auf den Beginn der Vorstellung. Auf der überdachten Bühne führten die Waldkindergartenkinder „Die Geschichte vom traurigen Nilpferd“ auf.

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Erzählerin Christina führte durch die Geschichte, von dem Nilpferd – dargestellt von Tabea -, das sich für das überflüssigste und langweiligste Tier von allen hielt. Den Anfang machten die Kleinsten Anna, Jakob, Johannes, René, und Lucy, die zeigten, welche Eigenschaften der anderen Tiere das Nilpferd gerne hätte. Das traurige Nilpferd will sich auf den Weg machen, um so zu sein, wie die anderen Tiere. Doch die anderen Tiere – der Schimpanse Aaron, das Krokodil Linnéa, die Giraffe Luisa, der Elefant Linus, der Löwe Felix, das Nashorn Kelvin und die Zebras Aquila und Elias – halten es auf und können es überzeugen, dass es sehr wichtig und einzigartig ist. Durch selbstgestaltete Kostüme verwandelten sich die Kinder in alle Tiere Afrikas.

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Mit diesem Programm haben Kinder und Erzieher – wieder einmal – alle überwältigt! Anschließend wartete auf Groß und Klein nicht nur ein leckeres, abwechslungsreiches Buffet, sondern auch Spiel- und Spaßstationen, wie Becherstelzenlaufen, Kriechtunnel, eine Staffelei und Wasserpistolen-Zielschießen.

 

Nach dem gemeinsamen Lied “Wer will fröhliche Kinder sehen, der muss zu uns Waldzwergen gehen“, folgte der Höhepunkt des Nachmittags: Die Verabschiedung der Vorschuljungens. Beate hob hervor, dass Aaron, Elias, Kelvin und Linus wirklich bewiesen hatten, dass sie Freunde geworden waren. Zum Abschluss erhielten sie von den Erzieherinnen ihre Portfolio-Mappen und eine Leseraupe als Erinnerungsgeschenk. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedeten sich alle voneinander.

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Das war wirklich ein wunderschöner Abschluss für ein tolles Kindergartenjahr.