Waldkindergarten ist nun „Haus der kleinen Forscher“

 

Der Waldkindergarten Langenfeld ist als Haus der kleinen Forscher ausgezeichnet worden.

Am 4. September überreichte Thomas Laqua vom Regionalen Netzwerk Bergisches Land der Kindergartenleiterin Beate Radeke die Urkunde und die Plakette „Haus der kleinen Forscher“.

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In unserer technologieorientierten Gesellschaft wächst die Bedeutung von Naturwissenschaft und Technik. Die vom Bundesbildungsministerium geförderte gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ versucht, bereits bei Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken. Sie unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, den Forschergeist der Kinder qualifiziert zu begleiten.

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Aber kann denn auch in einem Kindergarten, der im Freien und nicht in einem Haus stattfindet, experimentiert werden? „Eigentlich forschen die Waldzwerge tagtäglich“ erklärt Leiterin Beate Radeke. Was rollt schneller den Berg herunter – die Eichel, die Kastanie oder der Stein? Was lebt alles in einem Bach? Was schwimmt, was geht unter? Neben diesen (all)täglichen Forschungen machten die Waldzwerge – zum Teil gemeinsam mit ihren Eltern – aber auch „besondere“ Experimente. Beim alljährlichen Väterzelten wurden Wasserstrudel in Flaschen untersucht und unter Zuhilfenahme von Natron Vulkane und Raketen erstellt.

Den Waldzwergen werden nun noch weitere Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Stiftung bietet durch lokale Netzwerke und Workshops Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher, organisiert jährlich einen "Tag der kleinen Forscher" und stellt gemeinsam mit dem Förderverein Haus der kleinen Forscher altersgerechte pädagogische Arbeits- und Lernmaterialien zur Verfügung. Die Waldzwerge werden im Wohnzimmer der Natur sicherlich noch viele Experimente machen und vielleicht wird sogar eine Forscherkarriere begründet.