Geschichte

Wie alles begann – Geschichte des Waldkindergartens Langenfeld e.V.

Die Idee nimmt Gestalt an. Die Elterninitiative „Waldkindergarten Langenfeld“ ist in Gründung. Spende der Stadtwerke in Höhe von 2.000,00 EUR.

Vereinsgründung der Elterninitiative „Waldkindergarten Langenfeld e.V.“

durch 7 Gründungsmitglieder, 1. Vorsitzende Yvonne Vogel. Erteilung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt. Offizieller Eintrag als Verein beim Amtsgericht Langenfeld unter VR 760. Beginn der Mitgliedschaft „Der Paritätische Wohlfahrtsverband“.

Kauf eines Bauwagens (7,80 m x 2,50 m = 19,5 qm) für 600,00 EUR.

Der Bauwagen findet zunächst auf dem Grundstück der Familie Ingrid und Holger Janitschek sein neues Zuhause. Beginn der Genehmigungsverfahren bei Forstamt / Landschaftsbehörde.

Start der ersten Waldspielgruppe. Waldbegehung mit Landesjugendamt, Jugendamt und DPWV. Die Städt. Kindergärten unterstützen uns und helfen durch kleine Spenden. Dank einer Spende in Höhe von 10.000,00 EUR der Stadt-Sparkasse Langenfeld kann es nun losgehen. Beginn der Ausbauarbeiten des Bauwagens. Aufgrund des Zustands war dieser wohl zuletzt als Wohnung von einem Obdachlosen genutzt worden. Der Bauwagen musste dementsprechend entrümpelt werden, das Inventar wurde zum Sperrmüll gebracht. Danach wurde der Bauwagen entkernt. Umzug des Bauwagens zur Schlosserei Schiemann, Industriestraße 4 Väter (Holger Janitschek, Peter Schiemann, Norbert Nowitzki und Daniel Hein) fanden sich zusammen und arbeiteten an zahlreichen Samstagen und in vielen Abend- und Nachtschichten an dem Ausbau. Viel Spaß hatten die vier Väter an den nicht umsetzbaren Vorstellungen und Wünschen der Projektleitenden Architektin. Eine Bodenwanne aus Metall und das Holzständerwerk waren die ersten Einbauten. Die Innenwände wurden zur Isolierung beflockt. Und nach und nach wurden alle Holzeinbauten hergestellt. Dann wurden die Einrichtungsgegenstände eingebracht, Gasheizung, Gaskochplatten, Waschbecken und eine separat zugängliche Toilette. So wurde der Bauwagen für den neuen Waldkindergarten nutzbar.

Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb des Waldkindergartens Langenfeld e.V. zum 01.09.2004. Der Bauwagen ist betriebsfertig und wird mit einem Traktor in Absprache mitder Stadt zur Elberfelderstr. 43 gebracht. Noch ist nicht sicher, ob der Bauwagen dort auch wirklich stehen bleiben darf. Die Stadt Langenfeld und der Waldkindergarten unterschreiben einen Nutzungsvertrag über das Gelände an der Elberfelder Str. 43. Nun ist der Standort für den Bauwagen sicher. Start des Waldkindergartens mit 8 Kindern. Alle 15 Plätze der Gruppe sind belegt!
Die Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr. 6 Kinder dürfen über Mittag bleiben bis 13.45 Uhr.

Spende der Stadt-Sparkasse Langenfeld an den „Förderverein des Waldkindergartens Langenfeld e.V.“ in Höhe von 1.500,00 EUR. Der Förderverein sponsert einen mobilen Kletterseilgarten.

Der Förderverein des Waldkindergartens Langenfeld e.V. sponsert eine waldtaugliche Videokamera. Im Rahmen der pädagogischen Beurteilungen können die Beobachtungsphasen der Kinder nun professionell ausgewertet werden.

Die Feuerwehr kommt mit einem großen Löschfahrzeug und reinigt das Dach des Bauwagens. Das Kindergartengelände wird verändert. Kies ersetzt den bisherigen Rindenmulch dank Sponsoring der Stadt.

Der Förster Frank Pechthaydn pflanzt mit den Waldzwergen 120 Eichen. Der Erdbohrerplatz erhält durch diese Aktion seinen Namen. Das KIBIZ ersetzt das GTK. Der Waldkindergarten erhöht daher seine Platzzahl auf 18 Kinder. Die Öffnungszeiten ändern sich auf 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Alle 18 Kinder dürfen nun bis 14.00 Uhr bleiben.

Der Kindergartenbetrieb wird 5 Jahre. Im Waldgebiet Wenzelnberg, Spürklenberg und Sandberge hat der Kindergarten 21 Plätze, die in Absprache mit dem Förster abwechselnd und Jahreszeitenbedingt besucht werden. Die Kinder haben den Plätzen Namen gegeben, z.B. Indianerschlucht, Drecksrutsche, Hasenberg, Krakenplatz, usw. Es wird erstmals ein U3-Kind aufgenommen.

Es gibt erstmals warmes Mittagessen über einen Caterer.

Es werden zwei U3-Kinder aufgenommen. Eine vierte Kraft wird beschäftigt, so dass sich nun 4 Pädagogen um 18 lebhafte Waldzwerge im Alter zwischen zwei und sechs Jahren kümmern.

Errichtung einer Blockhütte und Umgestaltung des Kindergartengeländes durch den Bau eines Lehmofens sowie eines neuen Sandkastens und eines Weidentippis