Waldplätze des Kindergartens

Der Wald und seine Umgebung ist ein sich stets im Wandel befindlicher Raum. Dennoch haben unsere Kinder „ihre“ Plätze, an denen es immer viel zu entdecken gibt.

  • Hasenberg

    Umgeben von kleinen Hügeln bietet dieser Waldplatz viele kleine Spielplätze, die die Kinder nutzen können. Dieser Platz ist sehr beliebt bei den Kindern, eben weil die Anreize für das Freispiel vielfältig sind, Seilkonstruktionen und Hängematten aufgebaut werden können und auch pädagogisch- angeleitete Angebote stattfinden. Hier ist Platz um zu Werkeln, zu Malen oder zu Basteln. Der Boden ist erdig und an manchen Stellen steinig, von Laub und vielen Stöcken bedeckt, und seine hügelige Beschaffenheit bietet viele Möglichkeiten sich motorisch auszuprobieren.
  • Waldlichtung

    Folgt man dem Weg, auf dessen halber Strecke sich die Cowboyschlucht befindet, kommt man zur Waldlichtung. Diese befindet sich auf einem mit Gras bewachsenen Plateau, von dem aus man einige andere Waldplätze, die die Gruppe aufsucht, überblicken kann. Meistens wird dieser Platz aber nur überquert, um zu einem anderen Waldplatz zu gelangen - dem Hasenberg.
  • Cowboyschlucht

    Anders als bei oben genannten Plätzen wird, um zu diesem und den folgenden Waldplätzen zu gelangen, das Bauwagengelände in Richtung des Romantikhotelparkplatzes verlassen. Was bedeutet, dass bei diesen Routen das Rehgehege passiert wird, an dem die Kinder stets innehalten und die Rehe beobachten. Am Eingang des Fußballplatzes führt ein steiler Weg hoch. Auf halber Strecke liegt die Cowboyschlucht, deren Hauptspielplätze sich unterhalb des Platzes befinden, an dem der Bollerwagen steht und wo die Kinder ihre Rucksäcke ablegen. Die Cowboyschlucht ist nur durch den Abstieg über einen kleinen, aber steilen Abhang zu erreichen, was den Kindern mittels eines Seiles erleichtert wird. In der Cowboyschlucht selber laden Baumstämme, große Wurzeln, Kuhlen, Hügel und verschlungene Wege nicht nur zu Forscherspielen ein, sondern animieren auch zu unzähligen anderen Spielen.
  • Erdbohrerplatz

    Folgt man dem Weg, der an den Pferdekoppeln und dem Waldplatz „Pferdewiese“ vorbeiführt, kommt man in ein kleines Waldgebiet, in dem sich der Erdbohrerplatz befindet. Dieser Platz ist kein aktueller Waldplatz mehr, wird aber bei Spaziergängen hin- und wieder aufgesucht, um nach den, vor einigen Jahren mit dem Förster gemeinsam gepflanzten, Eicheln zu sehen.
  • Pferdewiese

    Hinter dem kleinen Berg von Drecksrutsche und Blumenplatz befindet sich die Pferdewiese. Dieser Platz bekam den Namen, weil er gegenüber den Pferdekoppeln des Gestüts (hinter dem Waldfriedhof) liegt. Der Waldplatz liegt, von hohen Nadelbäumen verborgen, an dem kleinen Weg, der an den Pferdekoppeln vorbeiführt. Zwischen den hohen Bäumen bauen die Kinder aus langen Ästen Tipis, schichten Lagerfeuer auf oder schaukeln in den dort hervorragend anzubringenden Hängematten. Der Boden ist erdig und von Laub und Nadeln das ganze Jahr über bedeckt, was die Kinder zu den unterschiedlichsten Spielideen anregt. Dieser Waldplatz befindet sich etwa 30 Gehminuten vom Bauwagen entfernt.
  • Blumenplatz

    Der Blumenplatz liegt oberhalb der Drecksrutsche und bedarf eines Aufstiegs, der die Mühe lohnt. Am Blumenplatz, ein Platz mit recht starkem Gefälle, bieten unzählige Baumstämme und Büsche den Kindern die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, verstecken zu spielen und anderen Spielideen nachzugehen. Die vielfältige Vegetation regt auch hier zum Entdecken an und unzählige Forscherexpeditionen starten von hier.
  • Drecksrutsche

    Wie auch die meisten anderen Waldplätze bekam dieser Platz seinen Namen von den Kindern. Hinter dem Waldfriedhof gelegen, ungefähr 20 Gehminuten vom Bauwagengelände entfernt, gestaltet sich das Waldgebiet als überaus hügelig und vor allem nach Regentagen, wenn der erdige Boden matschig ist, möchten die Kinder zu diesem Platz, um die „Drecksrutsche“ (einen kleinen, steilen Abhang) hinunter zu rutschen. Aber auch für Bauarbeiterspiele eignet sich der lockere Erdboden hervorragend.
  • Waldwiese

    Dieser Platz kann nur in den Herbst- und Wintermonaten aufgesucht werden, um den natürlichen Farnwuchs nicht zu stören. Die Waldwiese befindet sich etwa zehn Gehminuten vom Bauwagengelände entfernt und liegt an einem Feldweg unmittelbar am Waldrand. Der Boden ist hier eben und die hohen Pinienbäume laden ein zum Klettern und Verstecken spielen. Auch Seilkonstruktionen, wie Schaukeln oder Klettergerüste, können sehr gut aufgebaut werden.
  • Kleine Sandkuhle

    Die kleine Sandkuhle befindet sich unmittelbar hinter dem Zaun des Bauwagengeländes. Hier ist man mitten im Wald: zwischen den vielen Bäumen können nicht nur hervorragend Seilkonstruktionen, sondern auch die Regenplane gespannt werden, weshalb dieser Platz oft bei Regenwetter aufgesucht wird. Das Gelände ist hügelig, die Kinder spielen hier besonders viel an einem kleinen Abhang. Außerdem laden die vielen herumliegenden Baumstämme und Stöcke nicht nur zum Balancieren ein, sondern eignen sich auch für den Bau von kleinen Hütten und regen die Kinder zu den ausgefallensten Spielideen an.
  • Große Sandkuhle

    Die große Sandkuhle ist einer der beliebtesten Plätze der Kinder. Er befindet sich nur fünf Gehminuten vom Bauwagengelände entfernt und bietet vielfältige Spielanreize. So befindet sich dort nicht nur ein großer Kletterbaum, der auch für die von den Kindern geliebte Schaukelkonstruktion genutzt wird, es gibt auch unzählige Rückzugsmöglichkeiten. Die Bodenbeschaffenheit geht von Asphalt (Feldweg) über zu Waldboden und feinem Sand. Die Kinder spielen in den kleinen Sandabhängen, malen mit Straßenkreide auf den Feldweg oder spielen auf der nahe gelegenen Lichtung. Das Frühstück wird hier auf einem großen, umgefallenen Baum eingenommen.
  • Indianerschlucht

    Unterhalb des Hasenberges liegt die Indianerschlucht. Dies ist einer der größten Waldplätze, den die Gruppe gerne und oft aufsucht. Auch, weil kaum ein anderer Platz eine so große Vielfalt an Spielmöglichkeiten bietet. Hier kann auf der ebenen Fläche gemalt, gebastelt und gewerkelt werden und Seilkonstruktionen und Hängematten können ohne weiteres aufgehängt werden. Beliebt ist dieser Platz aber vor allem für den sandigen Abhang, in dem unzählige Spielideen umgesetzt werden können. Zudem werden die Wege neben diesem Abhang nur zu gern genutzt, um Bergsteiger zu spielen oder, um auf ihnen herunter zu rutschen. Viele verschlungene Wege laden zu Expeditionen ein.
  • Möhrenplatz

    Auf der der Indianerschlucht gegenüberliegenden Seite des Hasenbergs ist der Möhrenplatz. Der Möhrenplatz ist ein kleines Tal zwischen zwei Hügeln, in dem eine von den Kindern errichtete Hütte immer wieder in Stand gesetzt wird und durch den Anbau weiterer Stockkonstruktionen erweitert wird. Hiermit verbringen die Kinder an diesem Platz die meiste Zeit, wenn sie nicht die beiden Hügel erklimmen und das Gebiet über die vielen kleinen Pfade, die diesen Platz umgeben, erkunden. Auch hier werden stets Hängematten aufgehängt und Schaukeln oder Klettergerüste von den Erzieherinnen aufgebaut.
  • Piratenschiff

    Im Kindergartenalltag ist dies der Platz, der vom Bauwagengelände am weitesten entfernt ist (ca. 40 Gehminuten). Seinen Namen hat er daher, dass hier ein umgestürzter Baum liegt, der aussieht, wie ein Schiff und der auch meistens als solches in die Spiele der Kinder integriert wird. Andere Spielideen der Kinder finden hier aber auch Raum zur Umsetzung: auf der ebenen Fläche kann besonders gut Fangen gespielt werden oder die Kinder können zwischen den vielen Baumstämmen kleine Häuser bauen oder Lagerfeuer spielen.
  • Krakenplatz

    Der Besuch dieses Waldplatzes wird immer bereits im Voraus geplant. Da er ungefähr eine Stunde Fußmarsch vom Kindergartengelände entfernt liegt, wird an solchen Tagen, an denen dieser Platz aufgesucht wird, nur ein kurzer Morgenkreis abgehalten. Die Strecke zu ihm führt an einigen oben aufgeführten Waldplätzen vorbei und bietet schon während des Hinwegs unzählige Anreize für die Spiele der Kinder. Außerdem gibt es auch auf dem Weg einiges zu entdecken: Schnecken und andere Waldbewohner, Pflanzen, besonders schöne Stöcke oder Steine etc.. Der Krakenplatz selber liegt auf halber Strecke zwischen Wenzelnberge/ Wiescheid und Sandberge/ Leichlingen und zeichnet sich aus durch kleine Täler, unter deren oberster Bodenschicht sich feiner, weißer Sand befindet. Ein freigelegtes Wurzelsystem lädt zum darauf Klettern und zum darunter Spielen ein. Die teilweise mit Gras bewachsenen Flächen bieten Raum für die unterschiedlichsten Spielideen der Kinder.
  • Kleines Tal

    Das kleine Tal ist der Lieblingsplatz der Waldzwerge in den Sandbergen. Wie überall in dem Gebiet der Sandberge, findet sich unter einer dünnen Humusschicht gradezu karibisch weißer Sand. Durch die spannende Topografie des Gebietes mit vielen und durchaus steilen Hügeln und 'Hochebenen' wird hier nicht nur gebaut und gebuddelt, sondern sehr viel geklettert und ganze Bergsteigerexpeditionen starten. Durch den umgebenden Rundweg auf den Hügelkuppen ist der Platz aber trotzdem übersichtlich und gut für die Kinder zu überschauen.
  • Großes Tal

    Das große Tal ist nur wenige Meter entfernt vom kleinen Tal, hat aber einen völlig anderen Charakter. Es beeindruckt durch eine große Weite und viel Platz zum Rennen, für Wettspiele und anderen raumgreifende Aktionen. Besonders spannend ist der so genannte 'Ozean' in der Mitte des Platzes, der nach längeren Regenperioden wirklich gigantische Ausmaße annimmt. Diese riesige Pfütze trocknet selbst im Sommer selten aus und hat eine Insel aus einem umgestürzten Baum in ihrer Mitte. Einige Gummistiefel stießen bereits bei dem Versuch, diese Insel zu erreichen an ihre Grenzen.
  • Clubplatz

    Dieser Waldplatz ist kein Waldplatz im herkömmlichen Sinne. Er ist eine Kreuzung zweier Waldwege, die nach starken Regenfällen häufig mit Schwemmsand bedeckt ist. Die Waldzwerge lieben diesen natürlichen Sandkasten und bauen Kanäle, Burgen oder zu WM-Zeiten auch mal Fußballstadien. Als Kreuzung ist dieser Waldplatz auch sehr zentral und es ergeben sich häufig Kontakte zu Joggern, Spaziergängern oder auch Waldarbeitern.
  • Mahnmal

    Das Mahnmal ist ein ganz besonderer Waldplatz. Die Kinder respektieren den Ort als einen Ort, an dem einmal etwas Schlimmes geschehen ist. Sie achten die Gedenkstätte und haben für diesen Platz eine ganz eigene Idee. Sie freuen sich über den gepflasterten Vorplatz und nutzen ihn für Malaktionen, Kreisspiele oder Kästchenhüpfen. Auch die leicht abschüssige Wiese, die den gepflasterten Bereich umschließt wird in ihr Spiel einbezogen. Der sich wie eine natürliche Begrenzung erhebende Waldrand bietet sich für einen kleinen Plausch in der Hängematte oder ähnliches an.
  • Wurzelberg

    Dieser Waldplatz liegt oberhalb des Friedhofes auf einer Hügelkuppe. Im Gegensatz zu den anderen Waldplätzen findet man hier vorwiegend Laubbäume, was oft ein ganz besonderes Licht macht und dem Platz seinen Charme gibt. Auch genießen die Waldzwerge, dass es kaum Bodenbewuchs als Unterholz gibt. Sie bauen Tipis mit dem gefundenen Ästen, vergraben sich im Laub, genießen die 'Weite'. Die ohne Unterholz damit recht frei stehenden Bäume eigenen sich besonders gut dazu Seilkonstruktionen und Hängematten ins Spiel bzw. für Ruhephasen einzubringen.