Konzept

Auch ein Waldkindergarten ist in erster Linie ein Kindergarten. Als solcher erfüllen wir den gesetzlichen Auftrag in der Elementarpädagogik nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz).

IMG_4262Wir nehmen jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten an, stärken und begleiten es in seiner Entwicklung und befähigen es zu selbstständigem und selbstverantwortlichem Handeln. Durch ihre eigene Neugier angetrieben, lernen die Kinder so mit allen Sinnen, durch eigenes Handeln und Experimentieren und aus konkreten Erfahrungen.

Der Wald bietet den Kindern viel Platz und Möglichkeiten, sich zu bewegen und sich zu erproben. Es kann gerannt, geklettert, balanciert, gerutscht, geschaukelt, gewippt und über Stock und Stein gesprungen werden. Es werden aber auch kulturgebundene Fähigkeiten vermittelt (Malen, Schneiden, Fingerspiele, Singen, Bücher „lesen“) und die kulturelle Umwelt (Museum, Theater, Bäcker…) kennengelernt.

Darüber hinaus lernen die Kinder die Vielfalt der Natur kennen und schätzen. Sie werden sensibilisert für die Natur als schützenswerten Lebensraum und entwickeln Respekt vor Bachtagejeglichem Leben. Die Kinder erlangen eine gute körperliche und seelische Kondition (Resilienz), können Misserfolge verarbeiten, konzentriert an einem Thema arbeiten und großes Wissen bündeln. Obwohl die Kinder im Wald große Freiräume erfahren, setzen wir doch klare Grenzen und halten uns an vereinbarte Regeln. Dies sind die Säulen der Schulfähigkeit.